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Früher gab es nur eine Post mit der Möglichkeit Briefe, Pakete und Päckchen zu versenden oder per Telefon zu Sparen am Billigstromkommunizieren, es gab nur einen Anbieter von Erdgas und auch für den Strom gab es keine Wahlmöglichkeit. Das hat sich durch die Änderung der Gesetzeslage und der technischen Möglichkeiten heute grundlegend geändert. Der Verbraucher kann frei entscheiden, welchen Strom er möchte und wer seinen Strom liefert. Die Zahl der Anbieter von Strom steigt ständig, die Herkunft ist vielfältig, erneuerbare Energiequellen wie Solarzellen, Biomasse, Erdwärme und Windkraft, wozu natürlich auch die Stromquelle Wasserkraft gehört spielen neben den als klassisch geltenden Stromquellen aus Kohle- und Kernkraftwerken eine ständig wachsende Rolle. Allen Anbietern ist eines gemeinsam: sie geben an, billig zu sein, der Begriff des Billigstroms wurde geboren.

Weshalb kann Strom heute billiger als früher sein? Es stellt sich die Frage der Herkunft. Billigstrom kommt zum großen Teil aus Billigimporten wegen Überkapazitäten der Nachbarländer, aus dem heftig diskutierten Atomstrom und auch aus völlig veralteten Kohlekraftwerken Osteuropas. Aber auch hier zeigt es sich, dass das Festhalten an Gewohntem schnell zu Problemen führen kann.

Frankreich hatte in hohem Masse auf Atomstrom gebaut, 80% der Stromversorgung kommen aus Atomstrom, neue Kernkraftwerke wurden gebaut, teilweise auch zu Lasten Deutschlands. Das Kernkraftwerk Fessenheim liegt im Oberelsaß direkt am Rheinseitenkanal im Oberrheingraben nur wenige Meter von der Grenze zu Deutschland entfernt. Die französische Atomaufsichtsbehörde stellte im Jahr 2000 fest, dass im Falle eines schweren Erdbebens mit Problemen bei der Reaktorkühlung gerechnet werden muss. Der Oberrheingraben ist durch den tief in die Erdkruste reichenden Grabenbruch besonders erdbebengefährdet. Das Kernkraftwerk Cattenom liegt an der Mosel und ist etwa zwölf Kilometer von der saarländischen Grenze entfernt. In Mitteleuropa haben wir meistens Westwind. Für beide Kraftwerke gilt demnach, dass bei Störfällen die möglicherweise nuklear angereicherten Wolken schnell Frankreich verlassen und sich über Deutschland ausbreiten. Frankreich hat klug geplant, die von Charles de Gaulle gepredigte "amitié franco-allemande" (die französisch-deutsche Freundschaft) scheint in Vergessenheit geraten zu sein.

Jetzt, in diesem für unsere und französische Verhältnisse strengen Winter zeigt sich besonders für Frankreich die Auswirkung, Billigstrom herstellen und vermarkten zu wollen. Seit zwei Jahren gibt es Meldungen über Störungen in französischen Kernkraftwerken. Im Moment sind etwa 15 der 58 Kernkraftwerke in Frankreich wegen Wartung und Behebung von Störungen abgeschaltet. Kurz vor Weihnachten musste in Teilen von Marseille und Nizza wegen der kalten Temperaturen und des daraus resultierenden höheren Stromverbrauchs der Strom abgeschaltet werden.

Beim Landeanflug auf Sofia in Bulgarien fliegt man längere Zeit über gelb-braune Wolken, die von dem Kohlekraftwerk Sofia Ost ausgestoßen werden. Bulgarien ist ein traditioneller Stromlieferant. Die Auswirkungen auf die Umwelt kann der Flugzeugpassagier selbst beurteilen.

Billigstrom ist eine interessante Alternative zu den alt etablierten Stromanbietern. Aus der Sicht des Umweltschutzes ist er jedoch nicht immer die zu empfehlende Alternative. Leider wird allzuoft vergessen, dass billig und preiswert zwei verschiedene Begriffe sind!Stropreisvergleich


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